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Rares Gut, Glaubwürdigkeit

Im Netz gab es mal die Weisheit: „famous for a minute“. Gemeint war und ist, man erlebt irgendetwas oder nimmt teil an etwas, was so interessant ist, dass es Aufsehen erregt. Da sich die Aufmerksamkeitsspanne kontinuierlich verringert, wird es auch immer schwieriger im Gespräch zu bleiben. Eine echte Herausforderung für die Unternehmensbereiche Marketing, Unternehmenskommunikation, PR oder wie sie auch heißen mögen. 

Eine beliebte Methode ist es auf Wellen mitzureiten die gerade Aufmerksamkeit erregen. Unternehmen die dies zu tun, sollten sehr vorsichtig sein und vor allem authentisch bleiben. Wie man es nicht machen sollte, hat gerade Deutschlands größte Lebensmittelkette mit ihrer ad hoc Aktion „Freiheit ist ein Lebensmittel“ gezeigt. 


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Die! Macht über die Kundschaft

Die einenmachen Werbung bei gut oder sehr gut, die anderen tun so, als wenn es alles nicht mit rechten Dingen zugeht, bis sie selbst mal ein gut oder sehr gut bekommen. Manche Produkte überleben ein „mangelhaft“ nicht. Die Verbraucher:innen sehen sie als eine der wichtigsten Entscheidungshilfen und Generationen lassen sich mit ihren Kaufentscheidungen davon beeinflussen. Es ist klar über welche Institution wir sprechen; Stiftung Warentest.  

Nach einem Testergebnis gehen zwei Rituale los. Die PR-Abteilungen erklären (natürlich nur bei schlechtem Testergebnis), „billig gemacht“, „stimmt so nicht“, „alles schon geändert“ etc…. intern kann man sich auf Besprechungen einstellen, die bei unzureichendem Ergebnis wenig erfreulich verlaufen. Beides zeigt nur die Macht, die diese Stiftung hat und nun bricht auch diese, ein bisschen trutschige, Institution ins digitale Zeitalter auf.


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Vorsicht Zukunft

Wir haben unsere Eigenarten, wir Deutschen. Die Welt findet das manchmal merkwürdig aber irgendwie auch „typisch Deutsch“. 70% unserer Autobahnen haben bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber wer es generell einführen würde, könnte vermutlich bei der nächsten Wahl mit erheblichen Stimmenverlusten rechnen.

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Vorsicht Sprache

Sprache ist unser wichtigstes Instrument im Miteinander. Unsere Kundenservice-Branche macht damit in der Summe Milliarden Umsätze. Sie kann Kriege auslösen oder eine Liebeserklärung sein. Wir nutzen sie täglich. Manche gefühlt ununterbrochen, andere etwas dosierter. Für Führungskräfte ist sie das Werkzeug schlechthin. Umso wichtiger, dass man ab und an über diese Superkraft „Sprache“ mal nachdenkt. Insbesondere in Zeiten, in denen sich so vieles verändert, denn dies tut es auch mit Hilfe von Sprache.

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Hallo Du 2.0

Erinnern Sie sich noch an unseren Blogbeitrag von vor 1,5 Jahren? Dieser entsprang dem Anlass, als die Netzwerkplattform Xing das „Sie“ abschaffte. Unsere Empfehlungen darüber […]

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Einen Versuch ist es wert

Wir stehen vor massiven Veränderungen in den nächsten 24 – 36 Monaten und es betrifft scheinbar jeden. Wir als Beratungsunternehmen sehen bei unseren Kunden und Kundinnen, dass unabhängig von der Branche es alle betrifft, aber eben nicht jede:n. Und der Kitt zwischen alle und jede:n ist Information. Ein Verlag schildert vor kurzem im ZDF, dass es das noch nie gab. Hat er Erfolg im Weihnachtsgeschäft, wird es durch die Ressourcenknappheit bei Rohstoff Papier zu ernsten Problemen kommt. Bei Misserfolg sowieso. Die Ursache liegt bei den Verbraucher:innen, die Pappe lieber mögen als Bücher.

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Löwen gibt es genug

Es ist eine beliebte TV Show; die Höhle der Löwen. Einfache Story. Menschen mit Ideen suchen Menschen mit Geld. Die Menschen mit Geld versuchen möglichst […]

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Ältere machen es besser

Es gibt ja so Glaubensgrundsätze, die einfach so lange wiederholt werden, bis sie Allgemeingut sind. Immer unangenehm, wenn sie von Fakten gestört werden. Einer dieser […]

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Wenn Stärke zur Schwäche wird

Ich hatte mal das große Vergnügen einen Profi Gewichtheber kennen zu lernen, Oberarme so mächtig wie trainierte Oberschenkel, er war auch mal Mitglied im deutschen Olympiateam. Nach einem langen Workshoptag kamen wir an der Hotelbar noch ins Gespräch. Natürlich ging es auch um seinen Sport. Er erzählte wie viele Probleme er im Alltag mit seiner beeindruckenden Physis hat. So könne er zum Beispiel keine Lampe aufhängen, geschweige denn eine Decke streichen. Der Bizeps würden ihm bei dieser Körperhaltung die Sauerstoffversorgung im Oberarm abschneiden und der Arm würde faktisch runterfallen. Da würde ihm seine ganze Kraft nichts helfen.  An diese Geschichte musste ich denken, als ich vor kurzem in einem Artikel die Frage las:   „Wann wir Resilienz zur Sturheit?“

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Inselprobleme überall

Wir bemühen uns im gesamten Team, diesen Newsletter abwechslungsreich zu gestalten. Themen, die nicht jeden Tag auf dem Schreibtisch liegen, anzusprechen oder einfach mal ein bisschen Inspiration zu geben. Wir verstehen uns nicht als Warner:innen vor Ereignissen, da dies in der Regel ja nur pauschale Dinge sein können und der Situation vor Ort nicht gerecht werden.   Aber es gibt auch Themen, die wir nicht oft genug ansprechen können. Der Grund dafür ist häufig, dass die Themen Zeit brauchen, um sie anzugehen. Daher kann man gar nicht früh genug damit anfangen. Dennoch werden sie wachsen. Im schlimmsten Fall entwickeln sie sich zu einer Bedrohung für den Geschäftsbetrieb.  Heute möchten wir (wieder mal) auf ein solches Thema aufmerksam machen, weil dieses Thema alle Kriterien erfüllt sich zu einer richtigen Katastrophe zu entwickeln.