Teamwork in Zeiten von Corona

Es gibt fast keine Branchen, in denen Teamwork nicht ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens darstellt. Abhängig von der Größe und Struktur der Unternehmen, kann das sehr unterschiedlich aussehen. Wir bei Ribbon sind ein starkes Core-Team mit vielen Netzwerkpartner und arbeiten oft simultan an mehreren Projekten in unterschiedlichen Projektphasen, was dazu führt, dass mal auf dem einen eine höhere Workload lastet, als auf dem anderen. Daher ist es bei uns schon immer ein Muss gewesen, unsere wöchentlichen Operational-Meetings abzuhalten, in denen wir vom Projekt-Status bis hin zur Beschaffung der Kaffeefilter, alle Mitglieder auf den neusten Stand gebracht haben. Durch das „Office-Geschwätz“ an der Kaffeemaschine, gelegentliche emotionale Ausbrüche aus den verschiedenen Büros oder alleine an der Körpersprache der Kollegen, konnte man schon erahnen, dass man vielleicht hier und da mit den eigenen Talenten schnell unterstützen kann, somit den Kollegen entlastet, aber auch das Projekt mit vorantreibt.

In Zeiten von Corona und ständigem Homeoffice ist vieles, was wir vorher so einfach bei den Kollegen ablesen konnten, zu einem großen Ratespiel geworden. Unsere wöchentlichen Updates per Videokonferenz haben wir zwar immer noch, doch dann schaltet man die Videokamera aus. Man sitzt allein mit seinen Aufgaben und urplötzlich fallen einem doch wieder Dinge ein, die man normalerweise noch mal schnell mit dem Kollegen bei der Kaffeemaschine besprochen hätte. Oftmals entscheidet man sich, dass diese Dinge zu unwichtig sind, um noch mal extra anzurufen. Entscheidungen, Arbeitsprozesse, Ideen haben nun häufiger einen längeren Weg, da diese mehr im eigenen Kopf rumspuken, als sie kurz mit jemanden zu besprechen.  

Dadurch verliert das Team auf kurz oder lang seine Arbeitsfähigkeit. Meine Kollegin und ich haben daher beschlossen, am Ende einer Woche eine „Kaffeeklatsch-Video-Konferenz“ abzuhalten. Wir tauschen uns dort nicht nur über die laufenden Projekte aus, sondern auch, wie die Woche auf der emotionalen Ebene gelaufen ist. Das hilft uns auch dabei, sich wieder daran zu erinnern, welche individuellen Stärken im Team vorhanden sind und dass man auf diese ja auch zurückgreifen kann, wenn man mit etwas nicht weiterkommt.

Es gibt viele Möglichkeiten, auch in Corona-Homeoffice-Zeiten, sein Team zu stärken und virtuell zusammen zu bringen. Hier ein paar Vorschläge:

  • Online Escape-Rooms (wie zum Beispiel Big Break Hamburg)
  • Tagespläne in den Online-Chat stellen (morgens eine Task-Liste oder Prio-Liste für den Tag erstellen und in den Online-Chat stellen; dann wissen die Kollegen direkt, an was Sie arbeiten und können eventuell Hilfestellungen anbieten)
  • Virtuelle Kaffeepausen (kann man planen oder vielleicht auch mal spontan führen, löst oft Blockaden)
  • Gemeinsame Challenges (wer schreibt die meisten Emails am Tag, wer macht den besten Screenshot von der Video-Konferenz, wer kreiert den gesündesten Lunch, … – natürlich mit einem kleinen Preis dotiert)

Und nach dem Lockdown glaube ich, sehnen wir uns alle wieder nach Präsenzaktivitäten zusammen!

Übrigens, eine tolle Idee von unseren Freunden, den Inklusionspiraten:

Ein Bild, das Baum, Gras, draußen, surfend enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Die Inklusionspiraten
(Meer bewegen e.V.) bieten Team-Events auf dem Riesen SUP an oder auch Segelkurse. Schauen Sie auf der Website vorbei, der Vorverkauf für Events läuft.

Xenia Kögel
Xenia Kögel

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