Corona als Friedensstifter

Wir hatten schon in der letzten Ausgabe eine Vermutung ausgesprochen, wie sich die Welt für Konsumenten vermutlich im Kleinen verändert. Hier noch einmal der Beitrag: 

Corona Kunden lernen dazu 

Heute eine andere Beobachtung, bei unseren Kunden und uns selber. Der Glaubenskrieg rund ums Home Office wird nach Corona beendet sein.  

Auch wir haben Kollegen ins Home Office geschickt, arbeiten mit einer Minimalbesetzung im Büro. Ausgangspunkt war eine schon immer gelebte Vertrauenskultur. Jetzt wo die Arbeit aber ganz von zu Hause organisiert werden soll, gibt es bei uns den Trend, dass man doch bitte auch wieder im Büro arbeiten möchte. Nur dort bestehen die Rahmenbedingungen für fokussiertes arbeiten und gute Gespräche mit den Kunden. Der Wunsch ist so groß, dass wir nun eintragen lassen, wann die Kollegen ins Büro dürfen, um die erforderlichen Abstände zu organisieren.  

Ganz anderes Bild bei einem Kunden, der sich vor dem Ausbruch des Virus standhaft geweigert hat, Home Office zu genehmigen. Seine These, das wird sowieso nur genutzt, um Freizeit zu gestalten, arbeiten tun die Mitarbeiter da eh nicht. Er erlebt heute, dass das Geschäft nur mit Home Office überhaupt am Leben erhalten werden kann. Das Rad wird dieses Unternehmen wohl nach der Krise nicht mehr zurückdrehen können.  

Diese oft dogmatisch geführten Diskussionen werden durch einen neuen Pragmatismus auf beiden Seiten abgelöst. Die Mitarbeiter werden die Zeit im Büro intensiver und bewusster nutzen und Home Office ist eine veritable Alternative für bestimmte Momente oder Arbeiten.  
 
Vermutlich braucht es hier und da noch ein paar Regeln, aber im Kern geht es nicht mehr um das „Ob“, nur noch um das „Wie“. 

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