Trau Deinen Augen nicht

In Hamburg sitze ich in der Boilerman Bar von Herrn Meyer und lerne den Xoriguer Mahon Gin von der Insel Menorca kennen. Gleichzeitig ist meine Schwester auf Mallorca und entscheidet sich im Airport Duty-Free gegen die zwar lokale, aber „grauslige“ Flasche als Mitbringsel. Anstelle dessen kommt etwas aus Irgendwohausen in den Korb. Yeah, … schade.

Manchmal haben Gins nicht gerade die tollsten Flaschen, Labels oder Stories, aber das ist in einer überdesignten Ginwelt fast schon ein guter Qualitäts-Indikator. Im Falle dieses Gins auf jeden Fall.

Ein einzigartiges Produkt, laut Gesetz

Der Gin ist etwas besonderes insofern als dass er im EU-Gin-Gesetz als einer mit Herkunftsangabe fest eingetragen ist. Der Name leitet sich von der alten Windmühle der Familie von Miguel Pons Justo, der die Destillerie am Hafen von Mahón betreibt.

Mit nur 38 % Vol. aber untypischen 0,7 Litern ist er ein Schnapper bei Preisen von ca. 15 Euro vor Ort und auch hier in Shops um die 20 Euro. Frische und Zitrus gepaart mit floralen und würzigen Aromen machen ihn zu einem Gin, der entweder mit einem neutralen Tonic, einem mediterranen Tonic, oder auch einem Bitter Lemon wie er vor Ort gerne getrunken wird passt.

Mit Abstand nicht der beste Gin der Welt, aber einer, den man zu dem Preis auch gut und gerne auf dem nächsten Stop am Regal mal einsammeln kann, um dann ein wenig den Sommer zu feiern. Basisgin zum fairen Preis, auf keinen Fall fiese Plörre. Sowas braucht man auch mal auf der Shoppingliste.

Cheers und Ginsalabim,

Jan von gingingin.de

Jan Persiel
Jan Persiel

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