Während am letzten Wochenende Europas größte Gin-Messe in Kopenhagen zuende gegangen ist, kommt für viele der Ribbon-Newsletter-Abonennten die CCW in Berlin zum Ende. Hoffentlich ein paar spannende, erfolgreiche Tage des Austausches, der Erkenntnisse, der Vernetzung. Sicherlich geht es vielen so, dass man nun nur noch die angestrengten Füße hochlegen mag, sich eine Wanne einlässt, den Stress von Hotel, Reise und Event für ein paar Minuten vergessen mag, um dann wieder frisch ans Werk zu gehen und die Eindrücke und Inspirationen in Ideen umzusetzen.

Der Schlüssel zu No. 3

Wenn wir über Rückzug für einen Moment sprechen, so ist auch die Brücke zu der heutigen Gin-Empfehlung geschlagen: Dem No.3 London Dry Gin. Der Schlüssel auf der Flasche ist der symbolische Schlüssel zum Salon im Geschäft von Berry Bros. & Rudd Ltd. in der St. James Street Nr. 3 (Ah, daher der Name!) in London.

Hier traf man sich abseits des Trubels, um mit Geschäftspartnern und Freunden in Ruhe Dinge zu besprechen, Geschäfte abzuscließen, kurz, um sich in guter Atmosphäre seinen Aufgaben zu widmen, nicht in Chaos und Unruhe womöglich hektisch zu agieren.

Botanical Dreiklang

Der Gin, der bis heute auch an die königliche Familie geliefert wird (an wen genau und wieviel ist nicht bekannt 😉 ), ist ein ganz klassischer Wacholder-lastiger Gin mit einem Zitrus-Zing. Wacholder, Grapefruit- und Orangenschalen sind die drei Früchte, Angelikawurzel, Koriandersamen und Kardamom die drei Gewürze, die diesen Klassiker ausmachen. Wer es gerne klassisch mag, der wird hier viel Freude haben und Nachschenken.

Dieser Gin ist in einigen Geschäften zu finden, aber auf alle Fälle in diversen Online-Shops. Preislich ein gutes Mittelfeldprodukt, denn die 0,7 Literflasche ist eben doch etwas mehr als die oft übliche 0,5er. Viel Freude beim Genießen und gute Erholung!

Cheers und Ginsalabim, Jan

Jan Persiel
Jan Persiel