Eigentlich wollte der Erfinder, Macher, Designer und Mensch hinter dem 20457 Hafencity Gin gar keinen Gin machen. Das klingt ein wenig wie beim Humboldt Gin, der ja auch nie sein sollte, wäre da nicht eine zu gute Kooperationsmöglichkeit gewesen.

Postleitzahl der Hafencity: 20457

Ribbon sitzt direkt an den Landungsbrücken, Postleitzahl 20459, René Wolf mit seinem Gin direkt im PLZ-Bereich 20457, gute Nachbarschaft also. Mit einem Gin, der diesen Namen trägt, hat er sich gedacht, muss auch ein wenig mehr Hafencity im Gin sein als nur das schicke nautisch anmutende Label, welches der Designer selber gestaltete.

Erst Destillieren, dann an Gin denken

Aber eins nach dem anderen. Zu Beginn ging es nicht um Gin. Vielmehr gab es ein Teamevent einer Agentur, bei dem René das Destillieren kennenlernte und daran Gefallen fand. Fortan wurde alles destilliert, was nicht bei drei auf den Bäumen war, und selbst dort fand sich einiges. So wurde frisches Gras in Alkohol getestet und destilliert, Aromen, Gewürze, was man so finden konnte. Ca. 200 Destillate waren irgendwann zusammengekommen.

Ein Einzelauflage-Gin ist der Anfang

Zu einem Geburtstag, oder war es Weihnachten(?), entstand dann ein Testgin, um diesen zu verschenken. Mit untypischen Botanicals, mit nur einer Intention: Ein Geschenk zu haben. Doch der Gin kam gut an. Sehr gut. So kam die Frage immer öfter, ob der Gin nicht eigentlich auch regelmäßig produziert werden könne. So war es allerdings nicht gedacht.

Club 20457 das erste zuhause

Die Nachfragen häuften sich und so begann René zu eruieren was es denn braucht, um den Gin in Mengen zu produzieren. So wurden Destillen angefragt, getestet, verworfen. Am Ende fand sich allerdings eine und das Projekt konnte anlaufen. Gemeinsam mit Toni, dem Inhaber des Club 20457 in der Hafencity startete man nun. So war schon einmal eine Bar in Hamburg mit dem Gin und somit auch potentiellen Kunden gefunden. Ein guter Start und eine echte Win-Win-Kooperation.

Besondere Geschmacksnuancen

Eine der sehr dominanten Geschmacksnoten im Gin ist die Kaffirlimette, die inzwischen von ein paar anderen Ginmachern ebenfalls entdeckt wurde. René wählte diese, weil sie frisch, aber zugleich auch sehr intensiv aromatisch ist. Weiter tragen Muskatnuss, Kubebenpfeffer und Orange sowie eine Reihe weiterer Botanicals zu einem intensiven Geschmackserlebnis bei. Alle verrät René nicht, aber eine Reihe mehr sind auch im Review auf GinGinGin.de zu finden.

Mit Tonic haben wir den Gin ebenso getestet, gemeinsam mit dem Gin-Kollegen @Ginfluencers kamen 10 Tonics zum Testen auf den Tisch und ins Glas. Eine kleine Videozusammenfassung des Tonic-Tests ist ebenso auf Instagram zu finden.

Probieren bei Ribbon

Wer zum Get-Together bei Ribbon kommt, kann den Gin zusammen mit dem Hamburg-Zanzibar Gin probieren. Wer in Hamburg ist wird diverse Läden finden, die den Gin auch anbieten, ansonsten steht dieser Gin aus der Nachbarschaft auch im Online-Shop von 20457 Hafencity Gin bereit zur Bestellung.

Übrigens: Einen Navy Strength Gin gibt es jetzt auch mit 57% Vol. Alkohol. Da wird der Geschmack sicherlich noch einmal intensiver.

Cheers und Ginsalabim,

Jan von GinGinGin.de

Jan Persiel
Jan Persiel

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