Die Rhabarber-Ernte ist schon eine Weile her, und auch der kommende Sommer ist noch eine Weile hin. Aber wann haben wir uns hier im Casual Friday schon an Zeitlimits gehalten? Eben … Also auf geht es zum heutigen Gin.

Flavoured Gin is in

Nun zumindest in Grossbritannien. Dort ist der Absatz an geschmacklich aufgepimpten Gins in den letzten Jahren wie verrückt in die Höhe geschossen. Wer im letzten Jahr auf meinem Instagramfeed mitgelesen hat, dem ist mein verzweifeltes Mischen eines Whitley Neill Rhubarb and Ginger vielleicht noch in Erinnerung. Ein Gin, der so unglaublich künstlich schmeckt (obgleich der Verwendung nur natürlicher Zutaten wie mir versichert wurde) und somit für mich in keiner Weise mehr in Drinks kommt.

Nun habe ich hier eine weitere Ladung an flavoured Gin von der Slingsby Destillerie und zwar einen Marmalade Gin und einen Rhubarb Gin. Wir schauen heute mal auf die beiden Produkte.

Rhabarber und Marmalade satt + ein wenig mehr

Bei den beiden Gins würde ich trennen. In mehrerlei Hinsicht. Ich persönlich habe eher einen Hang zur Orangenseite was die beiden Produkte angeht. Eigentlich verwunderlich, denn ich liebe Rhabarber.

Der Rhabarber-Gin ist im Gegensatz zum bereits erwähnten Whitley Neill nicht so arg künstlich vom Geschmack. Er hat den typischen Geschmack, aber er ist auch intensiv. Und das macht ihn irgendwie auch nicht so ganz authentisch. Als eingekochter Kompott ist der Mix aus sauer und süß so wunderbar, hier im Gin ist das aber ganz nicht zu reproduzieren. Mit Tonic kommt dann die Süße mehr hinzu, was dem ganzen auch etwas die Extreme nimmt. Für mich dann okay, aber eher etwas für den Mainstream-Alkopop-Style-Liebhaber.

Bei der Marmelade ist eher das Thema Orange und intensives Aroma der bekannten Art vorhanden. Hier empfängt einen eine Wucht an Aroma, die so intensiv ist, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Hier kann man sogar mit Soda-Wasser arbeiten. Doch auch der hartgesottene Gin-Fan, der nach Wacholder sucht, wird hier nicht so happy werden, denn die Orange und eine leichte Bitterkeit sind wieder ganz klar am Fruchtende des Spektrums zu finden.

Beide Flavoured Gins würde ich über der zwar hübscheren Flasche von Whitley Neill anordnen vom Geschmack und Profil. Doch nicht zu sehr vom Wort Gin leiten lassen, denn das ist eben so eine Sache bei den Flavoured Gins. Der typische Gin-Charakter ist weit im Hintergrund.

Schmeckt in UK, bestellt in UK

Derzeit ist die Website der Spirit of Harrogate Distillers der wohl beste Ort die Gins zu beziehen. Mal sehen wie uns der nun doch gekommene Brexit da in Zukunft den (Gin-)Hahn zudrehen wird.

Freunde von Frucht und intensiven Aromen: Go go go!

Cheers und Ginsalabim sagt,
Jan von GinGinGin

Jan Persiel
Jan Persiel

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